Von der Wassermühle zur Turbine

Die Arbeit in Bergwerken war immer schon gefährlich. Trotz all der technischen Möglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen, kommt es immer wieder zu Grubenunglücken, bei denen Menschen ihr Leben lassen. Besonders gefährlich ist es, neben dem Einsturz eines Schachtes, wenn Wasser in einen der Stollen eintritt. Je nachdem, von wo das Wasser kommt, kann es den Arbeitsplatz eines Bergarbeiters schnell in eine tödliche Falle verwandeln.

Konkurrenz durch die Dampfmaschine

Nachdem Wasserräder im Bergbau seit Jahrhunderten eingesetzt wurden, um Materialien zu transportieren, kam im 18. Jahrhundert die Dampfmaschine zum Einsatz. Im Gegensatz zum Wasserrad diente sie jedoch nicht dem Materialtransport, sondern dem Abpumpen von Wasser aus den Stollen.

Doch nicht überall konnte diese Technologie eingesetzt werden, da nicht ausreichend Brennstoffe zur Verfügung standen. Alternativ kamen die sogenannten Wassersäulenmaschinen zum Einsatz, ehe im Jahr 1824 die erste Turbine erfunden wurde.

Turbinen und die Stromerzeugung

Mit der aufkommenden Elektrisierung setzte sich die Turbine als Antrieb für Generatoren durch. Die Möglichkeiten der Wasserkraft für die Stromerzeugung wurden früh erkannt und bereits 1895 entstand das erste Großkraftwerk der Welt am nordamerikanischen Fluss Niagara. Wenig später leisteten Wasserkraftwerke auch in Deutschland einen Beitrag zur Energieversorgung.

Ihre Bedeutung als erneuerbare Energiequelle ist in den letzten Jahren, besonders vor dem Hintergrund der Energiewende, noch gewachsen.

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